09•10•2026

Reflexion 2026: Was ist das eigentlich für ein Jahr?

So! 2026 ist fast durch, zumindest biegt es auf die Zielgerade ein. Meist ist es im Dezember nochmal so hektisch, dass uns die Zeit für uns selbst und eine kleine Reflexion fehlt. Und ich finde, man kann ganz gut auch jetzt schon mal reflektieren. Eigentlich kann man das immer. Jetzt gäbe es sogar noch die Chance, noch in diesem Jahr etwas gerade zu rücken, was vielleicht nicht so optimal war. Zeit also für einen kleinen Rückblick. Und nein, ich meine damit keine nervigen Erfolgs-Posts, bei denen offenbar alle anderen ihr Leben komplett im Griff haben.


Ich meine uns!


Was war da eigentlich los in diesem Jahr? Was hat mir gutgetan? Was hat mich genervt? Worauf bin ich stolz? Was habe ich gelernt? Und wo habe ich mich vielleicht selbst überrascht?
Denn Reflexion bedeutet nicht, sich stundenlang den Kopf zu zerdenken. Es geht darum, sich selbst einmal ehrlich zu beobachten, zu verstehen und auch zu hinterfragen. Das ist die Grundlage dafür, nicht einfach immer nur weiterzurennen, sondern selbst zu entscheiden, wie es weitergehen soll.
 

Nicht nur auf das schauen, was nicht funktioniert hat 

Komischerweise erinnern wir uns ziemlich zuverlässig an das, was schiefgelaufen ist. Ein doofer Termin. Die falsche Entscheidung. Der Streit. Enttäuschungen, die uns zugefügt wurden. Der Moment, bei dem man heute noch denkt: Was war denn da bitte los?
Deshalb mag ich den Gedanken des „schillernden Jahresrückblicks“ aus unserem Buch More Amore! FÜR MICH.
 

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Rauhnächtebuch

 Schau bewusst auf das, was gut war.


Welcher Moment hat dich glücklich gemacht? Was hat dich berührt? Worauf kannst du dir selbst ein Kompliment machen? Was hast du verändert? Welches Ziel hast du erreicht? Wo bist du über dich hinausgewachsen?
Und bitte nicht unterschätzen: Manchmal ist „Ich habe dieses Jahr besser auf mich gehört“ ein viel größerer Erfolg als irgendein Punkt auf einer To-do-Liste.


Was mich wirklich weiterbringt

Ich glaube, Reflexion bringt uns vor allem dann weiter, wenn sie nicht bei der Erkenntnis stehen bleibt.
„Aha. Interessant.“ Und dann weiter wie bisher.
Reflexion sollte irgendwann in eine Frage münden: Und was davon nehme ich mit? Das ist für mich der eigentliche Sinn von Reflexion. 
Nicht: War ich gut genug? Sondern: Was habe ich über mich gelernt? Was ist mir wirklich wichtig? Wofür stehe ich? Und wofür möchte ich in Zukunft stehen?
Vielleicht erkennst du, dass dir 2026 etwas gefehlt hat. Dann frag dich nicht nur, warum.
Frag dich, was du in 2027 anders machen kannst. Vielleicht merkst du, dass du viel zu viel Energie in Dinge gesteckt hast, die dir eigentlich gar nicht wichtig sind.
Dann ist das doch eine ziemlich wertvolle Erkenntnis. Vielleicht stellst du fest, dass du mutiger warst, als du dachtest. Dann solltest du dir das verdammt noch mal auch zugestehen.

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Wer will ich sein

Und vielleicht erkennst du, dass ein paar Dinge nicht funktioniert haben. Auch gut. Ist halt so!
Nicht jede Erkenntnis muss hübsch sein. Manche müssen einfach nur ehrlich sein.
Denn genau da beginnt Veränderung. Und vielleicht noch wichtiger: Was mache ich beim nächsten Mal anders?
 

Und dann gibt es da noch die Sache mit den Reaktionen


Eine meiner Lieblingsideen bei der Reflexion ist die kleine Pause zwischen Reiz und Reaktion.


Jemand sagt etwas. Wir hören es. Unser inneres Drama-Orchester setzt sofort ein. Und fünf Sekunden später haben wir in Gedanken bereits drei WhatsApp-Nachrichten geschrieben, die wir besser niemals abschicken. Kennst du? WhatsApp finde ich persönlich oft sowieso eines der schwierigsten Medien für gute Kommunikation. 
Genau hier kann Reflexion aber etwas verändern.
Denn zwischen dem, was passiert, und unserer Reaktion darauf gibt es einen kleinen Moment. Einen winzigen Zwischenraum. 


Und genau dort liegt unsere Möglichkeit, nicht automatisch zu reagieren, sondern bewusst zu entscheiden. Das bringt einen weiter.


Nicht die perfekte Jahresbilanz. Nicht das Optimieren bis zur völligen Erschöpfung.
Sondern ein bisschen mehr Bewusstsein dafür, wer ich bin, was mir guttut und wie ich eigentlich leben möchte.
 

Und wenn dir die richtigen Fragen fehlen …

… dafür gibt es More Amore! FÜR MICH.
Wenn du jetzt Lust bekommen hast, nicht nur über 2026 nachzudenken, sondern deine Gedanken tatsächlich einmal aufzuschreiben, dann bestell dir MORE AMORE! – FÜR MICH. 

(So sieht übrigens mein Workbook aus. Ich arbeite eben damit ;-))

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More Amore Rauhnächte

Das Workbook ist aus genau dieser Idee entstanden: innehalten, zurückblicken, neue Perspektiven gewinnen und gleichzeitig nach vorne schauen. Es begleitet dich mit 50 Fragen und Aufgaben durch das Jahr und kann während der Rauhnächte genauso genutzt werden wie an einem ganz normalen Dienstag im April, wenn du plötzlich merkst: „Ich sollte mal wieder über mein Leben nachdenken.“
Es geht dabei nicht darum, möglichst viele Lebensbereiche zu optimieren, bis du selbst perfekt durchgetaktete bist.
Es geht um Klarheit, Geduld, Kreativität, Aufbruch, Emotion, Balance, Feiern, Reflexion, Dankbarkeit, Ordnung, Besinnung und Träume – also um ziemlich genau das Zeug, aus dem ein erfülltes Leben besteht.
Und ja: Ein bisschen Papier, ein Stift und ehrliche Antworten können manchmal erstaunlich viel bewegen.
Also: Bevor wir 2026 einfach in den Ordner „Erledigt“ schieben, schauen wir lieber noch einmal hin.

Das MORE AMORE FÜR MICH Workbook könnt ihr hier in unserem Fuck the Falten Shop direkt bestellen.
 

Ja, und mein persönlicher Jahresrückblick?

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Uli schaut zurück

Es sind Menschen aus meinem Leben verschwunden und es sind neue Menschen dazugekommen. Was sich anfänglich oft als Katastrophe dargestellt hat, hat sich irgendwann relativiert und wurde zu einer großen neuen Chance. Was sich beklemmend angefühlt hat, brachte ein wunderbares Gefühl von Freiheit und was war noch? Ganz viele kleine und große Glücksmomente. Ach ja, es war ein sehr sehr heißes Jahr und es ist noch nicht vorüber ;-)
 

Auf das, was war.
Auf das, was wir daraus gelernt haben und
Auf das, was kommt!
Und dann: Deckel drauf. 2027, wir kommen.

Eure Uli

Fotos: Rainer Di Fiore
 

More Amore Rauhnächte

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