01•05•2018 ••

Unsere #memoments im Mai.

Ja, wir haben unsere Bucketlist jetzt umbenannt. Denn erstens ist sie jetzt ein Jahr alt und wir würden erneut eine Mai-Bucketlist schreiben und zweitens haben wir nach einem Jahr das Gefühl, dass es etwas Neues braucht. Der Focus wird zukünftig mehr auf Momente ganz alleine für uns selbst, die wir uns in diesem Monat gönnen werden, liegen. Nachdem sich der April zumindest hier in Bayern dazu entschieden hatte, ein richtiger Wonnemonat zu werden, sind wir ja mal so richtig gespannt, was der Mai sich so einfallen lässt :)


Hier jetzt unsere #memoments für den Mai:


1. Der Mai bietet an Obst und Gemüse eigentlich alles, was ich so sehr liebe.

Rucola, Kohlrabi, Spargel, Rhabarber und zuletzt natürlich die Erdbeeren. Und weil ich Erdbeerkuchen so sehr liebe und ich mir immer gerne am Nachmittag ein Stück Kuchen gönne, und ich aber weiterhin glutenfrei esse, habe ich hier meinen Tipp, wie ihr jeden Tag zu einem Stück Kuchen kommt:

Ich backe mir einen glutenfreien Biskuitkuchen. Und friere den in großen :) Stücken ein. Wenn ich Lust auf Kuchen habe, taue ich mir ein Stück auf, bestreiche den Biskuitboden mit Erdbeermarmelade, schlage mir einen halben Becher Schlagsahne und schneide mir ein paar Erdbeeren rein.

Fertig ist der leckerste und frischeste Erdbeerkuchen überhaupt. Das Ganze geht natürlich auch perfekt mit anderen Beeren. Aber die haben ja jetzt noch nicht ihre Zeit und wir wissen, Vorfreude ist einen schöne Freude:))

Und hier kommt das Rezept für den glutenfreien Biskuiterdbeerkuchen:

Teig
125 g Puderzucker
65 g Kartoffelmehl
4 Eier
1 EL Butter für die Form

Belag für drei große Stück Kuchen :)
(Für den ganzen Kuchen nimmst du das Doppelte, das reicht!)
3 EL Erdbeermarmelade
200 g Erdbeeren
1 Becher Sahne
Zucker oder Agavensirup nach Geschmack

1. Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen

2.​ Die Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Mixer steifschaumig schlagen.

3.​ Das Eigelb mit dem Mixer rühren, den Puderzucker zugeben, bis eine glatte Masse entstanden ist. Nach und nach das Kartoffelmehl zugeben. Noch einmal gut verrühren, bis sich alles gut verbunden hat. Den Eischnee vorsichtig unterheben.

4.​ Den Boden der Kuchenform mit Backpapier auslegen, die Seiten buttern. Auf der mittleren Einschiebeleiste des Ofens 35 Minuten backen.

5.​ Für den Belag die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Sahne schlagen und die Erdbeerstückchen zugeben. Die Erdbeersahne nach Geschmack süßen. Wenn der Boden erkaltet ist, den Biskuit aus der Form nehmen. Den Boden mit der Erdbeermarmelade bestreichen und die Erdbeersahne draufgeben. Sofort genießen! Wenn du einen Teil einfrierst, musst du vor dem Belegen darauf warten, dass der Kuchen fertig aufgetaut ist, sonst wird es eher Trifle. Schmeckt aber auch gut..., sieht aber nicht so schön aus.

 

2. Die Badesaison naht. Und damit auch das Gefühl, ich brauche ganz dringend einen neuen Bikini:

Obwohl ich sonst wirklich ein großer Verfechter des Buy Local Trends bin und wirklich nur Dinge online bestelle, die ich nach längerer Recherche nicht finden kann, mache ich bei Bikinis eine Ausnahme. Ich bestelle mir mehrere Modelle, probiere sie vor meinem Lieblingsspiegel :) und das Modell, das mir am besten passt, das darf bleiben. Oke, manchmal auch zwei. 
Und jetzt bin ich durch eine Freundin auch noch auf eine oceanfriendly Kollektion aufmerksam gemacht worden: Die schwedische Firma Röhnisch
www. Rohnisch.se fertigt wirklich schöne Bikinis aus Econyl. Econyl macht aus Plastikabfall wiederverwertbare Garne. 
Also, ich fasse zusammen: Ich muss nicht in eine Umkleidekabine mit fiesem Licht gehen. Mit dem Kauf dieser Bikinis bringe ich nicht noch mehr Müll ins Orbit - und wenn ich dann gebräunt bin, werde ich euch das Ergebnis zeigen, welcher Bikini es geworden ist :))

3. Im Zuge meines gesundheitlichen Breakdowns letztes Jahr habe ich eine Ayurveda-Kur gemacht.

Übrig geblieben davon ist unter anderem, dass ich jeden Tag mindestens einen halben Liter warmen Zitronensaft trinke. Du solltest den Saft vor dem Frühstück trinken und das Wasser sollte nicht mehr heiß sein, wenn du die Zitrone reinpresst. Der saure Drink kurbelt die Entgiftung der Leber an. Mir hilft er tatsächlich, mich wohler zu fühlen. Angeblich hilft das ja auch bei der Beseitigung der Cellulitis. … Schluss mit dem Cellulitis-Käse. Ich halte mich da lieber an Valerie Müllers witzige Cellulitis-Sprüche vom Blog life40up.


Ich habe keine Cellulitis, mein Hintern hat Grübchen.


Was ich beinahe vergessen hätte... du kannst auch noch Minze in das lauwarme Zitronenwasser geben. Allerdings weiß ich dann nicht, ob der Drink dann noch gegen Cellulitis hilft :))))))

4. Die Serie, die mich auf Netflix gerade fesselt,

ist „das Haus des Geldes“. Ich finde es megaspannend und schaue es mit meiner Tochter. Es ist die moderne Übersetzung des Filmes „die Gentlemen bitten zur Kasse“. Faszinierend, dass man sich bei solchen Filmen immer wieder auf die Seite der Gangster schlägt. Ich scheine also auch eine subversive Seite zu haben :)))

5. Weite Culottes sind im Sommer echt neben den Kleidern „meine favorits“.

Uli und ich haben an einem warmen Tag im April schon mal welche angezogen. Bei schönem Wetter sehen meine Glitzerespandrillos super dazu aus. An kalten Tagen kombiniere ich das Ganze mit meinen Dr. Martens. 

6. Ende Mai gehen wir ins Metropoltheater in München-Freimann.

Wir haben Freunde als Dankeschön für einen groooooßen Gefallen eingeladen. Das Metropoltheater ist unter anderem auch sehenswert, weil es eine stimmige Architektur hat. Innen wurde die 50er-Jahre-Optik des ehemaligen Kinos nicht angetastet und ein genialer Architekt hat dann noch einen Glasanbau im 50er-Jahre-Stil davorgesetzt. Auch das Theaterprogramm ist wirklich toll. Wir werden Alice sehen. „Alice“ vervollständigt nach vielen Jahren die 1998 mit „The Black Rider“ begonnene Tom-Waits-Trilogie des Metropoltheaters. Ihr Zauber versöhnt mit dem Stoff nach vielen „Theater-Kindergeburtstagen“, so schreibt die AZ in einer Theaterkritik. Scheint das richtige Stück zum richtigen Zeitpunkt zu sein, denn die Zeit der Kindergeburtstage ist ja vorbei :))

Foto: Jakob Piloty

 

7. Unbedingt ansehen will ich mir als Romy-Schneider-Fan noch „3 Tage in Quiberon“.

 

8. Und ich will aufs Dokfest gehen,

denn wenn ich was liebe, dann sind das Dokumentationen. Da weiß ich allerdings gar nicht, was ich alles ansehen werde. Am liebsten alles … Im Moment denke ich, dass ich mir „Einen Sommer lang“ ansehen werde: Die Geschichte eines Münchners, der von München nach Istanbul laufen wird, jeden Tag einen Marathon.

Und … „Bis ans Ende der Träume“ … Die Liebe zwischen einer Bestsellerautorin und einem französischen Abenteurer, die sich niederlassen und eine mittelalterliche Ruine renovieren.

Und … „6129M2": Die Geschichte von einem Vater, der mit seinem Sohn zu vermietende Häuser besichtigt, ohne jemals einzuziehen. Für mich total nachvollziehbar. Ich schaue einfach auch wahnsinnig gerne in Häuser …
Für alle Nichtmünchner: Schöne Dokumentationen findet ihr auch in der BR-Mediathek unter Lebenslinien

hach….


Die besten Geschichten schreibt einfach das Leben :)​


Kommentare

Cordu
02•05•2018
Oh wie schön! 3 Tage in Quiberon will ich auch unbedingt sehen! Danke für die tollen Anregungen!
FTF, Sabine Fuchs
02•05•2018
Liebe Cordu, freut mich, wenn was dabei war, dass dich inspiriert. :) LG Sabine

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