11•09•2025

Body Reset – Der Wille ist stark …

... der Geist auch.

So kann ich meinen Zustand im Frühling nach meinem Body-Reset-Kurs von nobodytoldme vom 17. März bis 8. April beschreiben.

Ehrlich gesagt hatte ich mich ziemlich lange davor gedrückt, mich zum Body-Reset-Kurs von Susanne anzumelden – obwohl ich wirklich gerne mit Ernährung experimentiere. Der Kurs klang für mich einfach zu sehr nach strengem Verzicht. Außerdem hatte mein Mann überhaupt keine Lust, seine Ernährung für drei Wochen umzustellen. Warum ich trotzdem angefangen habe? 
Ich wollte einfach wissen, ob ich meine Schlafstörungen durch eine Ernährungsumstellung in den Griff bekomme – ob es vielleicht am Kaffee liegt oder an meinem immer noch sehr hohen Schokoladenkonsum. Und außerdem: Ich bin Mitte April 60 geworden. Wenn das kein Grund ist, dem Körper etwas Gutes zu tun! So bin ich also am 17. März gestartet – mit dem Wissen, dass ich nicht ganz dogmatisch an die Sache herangehen kann. Denn Uli hat am 22. März ihren 60. Geburtstag gefeiert, und da wollte ich natürlich mit ihr anstoßen. Aber wie heißt es so schön:



Irgendetwas ist immer – und wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Ausreden.


Image
Sabine und der Body Reset Kurs von Nobodytoldme

Tag 1:

Beim Body Reset verzichtet man nach und nach auf Lebensmittelgruppen, die im Verdacht stehen, entzündliche Prozesse im Körper zu fördern. Alkohol und rotes Fleisch stehen ganz oben – beides kein Problem für mich, da ich ohnehin selten Fleisch esse und Alkohol meist nur auf Feiern trinke.
Auch die 500 g Gemüse pro Tag sind für mich machbar, und auf die 30 verschiedenen pflanzlichen Lebensmittel pro Woche (inkl. Hülsenfrüchte, Pilze, Kräuter, Zwiebeln, Nüsse und Saaten) freue ich mich sogar – vielleicht bringt das mal wieder ein bisschen Abwechslung in unseren Speiseplan.

Tag 3:

Ab heute soll man jeden Morgen Zitronenwasser trinken. Ich bleibe lieber bei meinem halben Liter lauwarmem Leitungswasser – das trinke ich seit Jahren. Mein Zahnarzt hat mir von Zitronenwasser abgeraten.

Tag 4:

Es wird kompliziert – denn ab heute heißt es: Zucker weglassen. 
Für mich als Zuckerjunkie eine echte Herausforderung. Am Geburtstag meiner Tochter (am 19. März) habe ich mir noch ein Stück Geburtstagskuchen gegönnt – wissend, dass der Spaß danach vorbei ist.
Aber: Ich habe tatsächlich 85%-Schokolade lieben gelernt! 


Ein Tipp von Susanne. Hochkakaohaltige Schokolade ist nicht nur gut für Schoko-Fans, sondern auch reich an Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen.



Immerhin: Eine Rippe pro Tag ist erlaubt.

Tag 6: 
Ich sündige bei Ulis Geburtstag und trinke zwei Gläser Wein.

Tag 7:  
Ab heute sind Milchprodukte tabu. Für mich nicht leicht – ich liebe Käse. Aber Milch und Käse gelten als Säurebildner und sollen Osteoporose begünstigen. Joghurt und Sahne ersetze ich durch Hafersahne und Kokosjoghurt – der Verzicht ist also gar nicht so groß.

Tag 8:

Wir haben Freunde zum Essen eingeladen und kochen als Hauptgericht Ofenlachs auf Puttanesca-Art nach Ottolenghi.

(Rezept hier)
. Das Gericht enthält neun pflanzliche Lebensmittel :) und ist ansonsten komplett Body Reset-konform.
Tipp: Wer beim Body Reset aufwändig kochen möchte: Einfach mal Ottolenghi-Kochbücher durchstöbern – sooo lecker und meist Body Reset-geeignet.

Tag 9:  
Das Abendessen gestern hat meinen Mann überzeugt – er ist jetzt auch dabei! 


Zu zweit verzichtet es sich deutlich leichter.
 


Nur auf Kaffee – den man ab …

… Tag 10:  weglassen soll – will er nicht verzichten.
 Ich habe mir motiviert Lupinenkaffee bestellt – vertrage ihn aber nicht und bekomme Bauchschmerzen. Also bleibe ich bei koffeinfreiem Kaffee. Nicht perfekt – aber wer ist das schon?

Tag 13: Kein Getreide, kein Gluten mehr.
 Kein Problem für mich – ich habe schon einmal zwei Jahre komplett glutenfrei gelebt und verzichte ohnehin zu etwa 80 % darauf. Jetzt sind es wieder 100 %. Nur noch Pseudogetreide und Hülsenfrüchte – denn auch glutenfreie Getreide treiben den Blutzuckerspiegel in die Höhe. Für mich: easy :).


Ich fühle mich übrigens total energiegeladen ...


... obwohl ich beim Schlaf noch keine Verbesserung bemerke.

Tag 18:

Jetzt auch keine Zuckeraustauschstoffe mehr, also kein Erythrit, das ich manchmal zum Süßen meines Morgenjoghurts verwendet habe. 
Aber ehrlich gesagt: Ich bin inzwischen komplett vom Zucker weg. Ich brauche keine Süße mehr – mein Geschmackssinn hat sich deutlich verbessert.

Tag 19:

Ich habe kein Gewicht verloren (bei einem BMI von 20 auch nicht nötig) ...


... aber mein Bauchumfang hat sich um 4 cm reduziert. :)


Tag 20:

Wir fahren in den Urlaub nach Griechenland. Für die Fahrt bereite ich uns ein großes Einmachglas vor mit Linsen, roter Bete, Frühlingszwiebeln, Sonnenblumenkernen, Rotkraut und Karotten. 
So lecker – und ein gutes Bauchgefühl auch unterwegs.
Tag 21: 
Der Body Reset ist offiziell vorbei – und ich bin auf der Fähre nach Griechenland.
Tag 22–42:



Ich schlafe tatsächlich viel besser ... 


... vielleicht liegt’s auch am Urlaub?
 Auch in Griechenland macht es mir noch Spaß, die pflanzlichen Lebensmittel zu zählen, die ich pro Woche zu mir nehme.
Aber: Ich trinke wieder Kaffee – denn Frappé unter griechischer Sonne … einfach zu gut.

Was habe ich 5 Monate später beibehalten?

Jeden Morgen kommt geschroteter Leinsamen in meinen Porridge oder mein Müsli 
– ich freue mich über Rezepte mit möglichst vielen pflanzlichen Lebensmitteln.
 Für die Arbeit bereite ich jeden Tag das einfachste Meal Prep der Welt vor: 
Gekochte Linsen + Gemüse aus dem Kühlschrank + Nüsse oder Saaten als Topping.

Was nicht? 
Ich trinke zum Frühstück wieder koffeinhaltigen Kaffee – warum eigentlich?
 Und am Abend esse ich wieder gaaaanz viel Schokolade – und schlafe wieder schlecht. 
 


Warum? Naja … weil der Wille stark ist, aber der Geist schwach.



Zeit für einen neuen Body Reset. ;)

Hier könnt ihr euch anmelden>> Der nächste Body-Reset-Kurs beginnt am Dienstag, den 16.9.2025. Sehen wir uns?
 


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