Hitzefrei
Könnt ihr euch noch an diese wunderbaren Momente aus der Schulzeit erinnern, wenn plötzlich die Durchsage über den Lautsprecher kam: „Hitzefrei!“? Von einem Augenblick auf den anderen war der Schultag vorbei – und das völlig unerwartet.
Dieses Gefühl, überraschend Freiheit geschenkt zu bekommen, war einfach unbeschreiblich. Einfach frei – nur wegen der Hitze.
Im Moment haben wir hier in Bayern zumindest eine kleine Verschnaufpause, denn selbst mir als Sommerkind war die Hitze der vergangenen Tage irgendwann zu viel. Jetzt ist Zeit, einmal durchzuatmen – und darüber nachzudenken, warum der Sommer für mich – zumindest bis etwa 32 Grad – die schönste Jahreszeit ist.
Meine 5 Lieblingsgründe dieses Jahr.
1. Ich liebe, liebe, liebe den Sommermorgen.
Im Winter ist das frühe Aufstehen für mich ein Greuel, aber im Sommer stehe ich oft freiwillig um halb 7 auf, um einfach die Kühle des Morgens zu genießen. Wenn es nicht ganz so heiß ist, gehe ich eine kleine Runde laufen und danach creme ich mich mit der besten Bodylotion (Zenology Duft Citrus Nobilis )der Welt ein. Die riecht nach Sommer und ist ein Geschenk von meiner Freundin Eva. Wenn noch Zeit ist, lege ich mich auch in der Früh noch auf mein neues Daybed auf dem Balkon und genieße den Blick in den Himmel ;)
2. Johannisbeeren
... sind eine wunderbare saure Erfrischung im Sommer ...
und es gibt sie in den Farben Weiß, Rot und Schwarz. Wie die meisten Beeren enthalten sie viele sekundäre Pfl anzenstoffe und übertreffen im Vitamin-C-Gehalt die Zitrone bei Weitem... Ein weiterer Grund ganz viel Johannisbeeren zu essen ;)
Hier kommt eines meiner Lieblingsrezepte für einen Johannisbeerkuchen:
* 300 g Johannisbeeren, Butter + Mehl für die Form, 4 Eier, 200 g weiche Butter, ó Vanilleschoten, 180 g Rohrohrzucker, 150 g Weichweizengrieß, 1 kg Magerquark, Puderzucker zum Bestäuben
Springform
* Die Johannisbeeren waschen und von den Rispen befreien.
** Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Butter fetten und mit Mehl bestäuben.
*** Die Eier trennen, das Eiweiß mit einer Prise Salz zu einem festen Eischnee schlagen und in den Kühlschrank stellen.
**** Die weiche Butter, die Eigelbe, das Mark der halben Vanilleschote und den Rohrohrzucker mit dem Handrührer cremig rühren. Anschließend den Grieß hinzufügen und den Magerquark unterrühren. Das Ganze so lange rühren, bis ein schöner Teig entsteht. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben und in die Springform füllen.
***** Die Johannisbeeren gleichmäßig auf dem Teig verteilen und den Kuchen ca. 1 Stunde goldbraun backen. Wer möchte, kann den Kuchen vor dem Servieren noch leicht mit Puderzucker bestäuben..
3. Eis, Eis, Baby
Sommer und Eis gehören für mich einfach zusammen. Eigentlich habe ich jedes Jahr eine andere Lieblingseisdiele in München.
Dieses Jahr ist mein absoluter Favorit die vegane Eisdiele „Eisbrunnen“ am Lenbachplatz.
Das Beste daran: Zu jeder Eiskugel gibt es eine kostenlose Miniprobierkugel nach Wahl dazu. So probiere ich endlich auch mal andere Sorten als mein geliebtes Cookie-Eis. Besonders das Mohneis hat mich echt überrascht.
4. Hitze
Wenn es zu heiß ist für richtige Unternehmungen, dann sind spannende Dokumentationen im Fernsehen Wenn es zu heiß ist für große Unternehmungen, sind spannende Dokumentationen im Fernsehen genau das Richtige, um drinnen zu bleiben. Auf meiner Liste steht „WM 1994: Elf Helden – ein Albtraum“. Die vierteilige Doku wurde mir gleich von mehreren Seiten empfohlen. Sie erzählt vom Scheitern der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 1994 und zeigt, welchem Druck Bundestrainer Berti Vogts damals durch Medien, Spieler und Öffentlichkeit ausgesetzt war.
Mit Blick auf die aktuelle WM ist das Thema gerade wirklich aktuell – ich werde sie mir auf jeden Fall ansehen.
(Das traurige WM-AUS von unserer Elf haben wir in Italien angesehen)
5. Mein Buchabo:
Zu meinem Geburtstag hat mir Corinne ein Buchabo geschenkt – und ich liebe diese Idee! Alle zwei Monate bekomme ich ein Überraschungsbuch, das sie mit viel Liebe für mich aussucht.
Aktuell lese ich „Meine Berge bist du“ von Francesco Vidotto – eine wunderschöne Liebesgeschichte,
Ich finde dieses Geschenk einfach großartig und absolut nachahmenswert.
Ein Geschenk, das so lange Freude bereitet und sooo persönlich ist.
© FTF, Sabine Fuchs und Ulrike Heppel
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